automotiveland.nrw: Erstmals auf der IAA

04.09.2019 – Vom 10. bis zum 13.9.2019 präsentiert sich automotiveland.nrw auf der Internationalen Automobilmesse in Frankfurt. Die Clusterinitiative hat sich zur Aufgabe gemacht, Unterstützung und Austausch für die Automobilzulieferer in ganz NRW zu organisieren.

Führende Automobilzulieferer haben gemeinsam mit der Universität Wuppertal, dem IQZ, der IHK sowie der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW) im April den Verein automotiveland.nrw auf den Weg gebracht. Denn alle zusammen treibt die Sorge um den Standort Nordrhein-Westfalen um: Die Zulieferunternehmen müssen sich mit ihrer Produktion auf die Erfordernisse der zukünftigen Mobilität vorbereiten – gerade für kleine und mittlere Unternehmen wie in Remscheid, Solingen und Wuppertal ist das nicht einfach. Sie brauchen Support, um im aktuellen technologischen Wandel mithalten zu können.

Wie punktgenau die Initiative gestartet ist, zeigen die aktuellen Entwicklungen: Die Krise der Automobilhersteller hat mittlerweile deutlich die Zulieferer erreicht. Die Folgen: Stellenstreichungen, Investitionsstopp, Schließungen bei den Betrieben, die für den Verbrennungsmotor produzieren. Die Automobilbranche steht vor dem wahrscheinlich größten Wandel ihrer Geschichte. Elektromobilität und Autonomes Fahren stellen nicht nur die Zukunft dar, sie sind mancherorts bereits Realität. automotiveland.nrw hat sich zur Aufgabe gemacht, diesen Strukturwandel zu gestalten, um unter den neuen Bedingungen von Digitalisierung und Globalisierung weiterhin Wachstum und Beschäftigung zu sichern.

Das Ziel von automotiveland.nrw ist es, als Netzwerk der NRW-Industrie insbesondere die Automobil- und Mobilitätswirtschaft, aber auch IT-Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen zusammenzuführen. Auf der IAA wird daher der Austausch mit weiteren Unternehmen gesucht, um den Mitgliederkreis zu vergrößern. Als Netzwerk wird es Innovationsbegleitung, Branchenvernetzung, Informationsaustausch, Vermittlung und die Initiierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben betreiben. Gemeinsam mit der Automobil- und Mobilitätswirtschaft sollen zum Beispiel Ausbildungen und Studiengänge zu neuen Produkten, Technologien und Dienstleistungen entwickelt werden. automotiveland.nrw soll neben der Unterstützung einzelner Unternehmen auch Auftragsforschung, Auslandskooperationen und Austausch mit anderen Clustern organisieren.

Die nächsten Aktivitäten (Auszug):

- 17.09.2019: 3. Deutsch-Chinesischer Automobilkongress in Ingolstadt
- 21.09.-28.09.2019: Unternehmerreise „Intelligente Produktion in China“ nach Hebi, Shenzhen und Qingdao gemeinsam mit der China International Investment Promotion Agency (CIIPA)
- EcoMotion Week 2020, 18.-21.05.2020 in Tel Aviv
-  November 2019: Austausch mit Land Nordrhein-Westfalen und der Provinz Jiangsu (China) über eine Zusammenarbeit
-  3.12.2019: Fachdialog „Strukturwandel Automotive-Industrie“ gemeinsam mit der IG Metall Nordrhein-Westfalen
 -  11.12.2019: Europadialog zur Neuen Mobilität in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union

Da das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen die Aktivitäten von automotiveland.nrw unterstützt, wird sich die Initiative auf der IAA in Halle 4.1 am Stand des Ministeriums präsentieren.

 
Zum Hintergrund

Automotiveland.nrw  Zwölf Unternehmen, zwei Forschungseinrichtungen und die Bergische IHK gründeten am 11. April 2019 den Trägerverein, der den Aufbau einer Clusterorganisation vorantreiben und strategische Entwicklungsziele für die Automotive-Branche definieren wird. Ziel ist es, die Unternehmen bei der Bewältigung des Strukturwandels in der Automobilindustrie zu unterstützen. Initiiert wurde die Gründung durch die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW).

Die Ausgangslage  Das Bergische Städtedreieck ist mit rund 250 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette der Automobilindustrie ein guter Ausgangspunkt eines NRW-weiten Clusters, etwa 30% der 800 Automotive-Zulieferer in NRW haben ihren Firmensitz in der Region. In den letzten 10 Jahren wurden zudem mehr als 100 Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu Elektromobilität, Fahrzeugbau und zum Autonomen Fahren in der Region umgesetzt.

Beteiligte Unternehmen  Aptiv Services Deutschland GmbH, WKW.group, TKM GmbH, Reusch Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, TÜNKERS Maschinenbau GmbH, Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG, Babtec Informationssysteme GmbH, @-yet GmbH, Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement GmbH, WSW mobil GmbH, New AG, die Neue Effizienz GmbH, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, die Bergische IHK und die Bergische Universität Wuppertal.

Der Aufbau der Clusterarbeit wird durch die Beiträge der Unternehmen möglich, die außerdem in eigene Entwicklungsarbeit investieren. Zudem wird der Verein Fördermittel für den Betrieb des Clustermanagements beantragen, ebenso Projektförderungen aus Landes-, Bundes- und EU-Programmen.

Der Verein wird offen für alle interessierten Akteure sein, unabhängig von ihrer regionalen oder inhaltlichen Verankerung.

automotiveland.nrw
c/o Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH,
Stephan A. Vogelskamp, Kölner Str. 8, 42651 Solingen, vogelskamp@bergische-gesellschaft.de 0212 / 88 16 06 60, www.automotiveland.nrw

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