Sieben kooperative Projekte

Urbane Produktion

Die Idee
Bei allen Einzelprojekten soll die Anwendung von neuen Technologien wie 3D-Druck, Robotik und künstliche Intelligenz im Fokus stehen. Die Einzelprojekte sollen zusammengenommen zudem Antworten auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen geben: Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Versorgung mit Nahrungsmitteln aus nachhaltiger Produktion, umweltfreundliche, intelligente Mobilität, aber auch die Unterstützung einer stabilen Stadtgesellschaft. Darüberhinaus sollen die Projekte miteinander „interagieren“: Sie bilden ein kollaboratives Netzwerk von Unternehmen, Initiativen und Wissenschaft im Städtedreieck. Unter dem Dach der BSW werden die Fäden für das Projekt „Urbane Produktion“ zusammenlaufen.


Sieben Einzelprojekte
Die Denkrichtung von „Urbane Produktion“ wird am deutlichsten, wenn man einen Blick auf die Einzelprojekte wirft.

Zu den ersten Partnerprojekten gehört InSym des Wuppertal Instituts: eine Plattform, auf der Materialströme, die in Produktionsprozessen von bergischen Unternehmern anfallen, abgebildet werden. Unternehmen können in der Region auf diese Weise vernetzt und ressourceneffizient kooperieren.

Das Institut arbeitet zusammen mit der Bergischen Universität Wuppertal, der Neuen Effizienz sowie der FGW Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e. V. mit „Regress“ an einem weiteren Projekt, das in diesem Fall die Ressource der Restmaterialien aus der metallverarbeitenden Industrie sichtet und sie der Herstellung neuer Produkte zuführen möchte.

An dem Projekt einer offenen Manufaktur in Solingen mit dem Untertitel „Produzieren, Partizipieren und Profilieren“ sind neben der Stadt das Wuppertaler Forschungsinstitut Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH und das Solinger Forum für soziale Innovation gGmbH beteiligt. Es geht dabei um eine innerstädtische Produktionsstätte, in der Entwicklung, Herstellung und der Konsum von hochwertigen, nachhaltigen Produkten aus Solingen gefördert werden. Die Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und Dienstleistern gehört dazu, ebenso deren Austausch durch Workshops und Seminare, aber auch die Ansprache von Verbrauchern durch Ausstellungen oder Verkostungen. So soll die Nachfrage nach langlebigen Konsumartikeln aus der Region ebenso wie nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln gestärkt und die Wertschöpfung in der Region erhöht werden. Das Haus soll auch offen für Studierende und innovative Ideen sein.

Produkte der Region sichtbarer machen und diese auf eine nächste Innovationsstufe heben, damit beschäftigt sich das Projekt „Schmiede für Urbane Manufakturen“ der Gründerschmiede Remscheid. Digitale Gründer sollen sich zum Beispiel mit Manufakturen verbinden, eine Austauschplattform soll vernetzen.

Einen ähnlichen Ansatzpunkt verfolgt das Projekt „Neue Urbane Produktionsstätten“, das über ein Mapping solcher Orte im gesamten Städtedreieck deren Vernetzung unterstützen möchte. Ein Zusammenschluss der Wuppertaler Utopiastadt, des Wuppertal Instituts, der Neuen Effizienz und des Zentrums für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent an der bergischen Universität) verbirgt sich hinter dem Projekt und plant auch den Aufbau eines transdisziplinären Kompetenzzentrums für Neue Urbane Produktion.

Um den Nachwuchs zeitig für das Handwerk zu interessieren, soll in Remscheid unter anderem mit der Kreishandwerkerschaft ein außerschulischer „Annäherungs- und Lernort“ geschaffen werden: Tool Lab ist der Name dieses Projekts.

Letztes Projekt ist das „New Urban Food Production und Manufactoring“, das mit einer Vielzahl von Beteiligten eine innerstädtische Lebensmittelproduktion mit dem effizienten Kreislaufsystem einer Aquaponic Farm umsetzen will.Weitere Projektideen neben diesen definierten Vorhaben werden die Arbeit des Systems „Urbane Produktion“ flankieren und inspirieren.

Daten und Fakten

Laufzeit

bis 2022

Federführung

Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Projektpartner/ Täger der Einzelprojekte

aquaponik manufaktur GmbH
Aufbruch am Arrenberg e. V.
Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Bergische Universität Wuppertal, Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik, Lehrstuhl für Neue Fertigungstechnologien und Werkstoffe
CSCP - Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH
Fachhochschule Südwestfalen
Gründerschmiede e. V.
Shetani OHG
Stadt Remscheid
Stadt Solingen
Utopiastadt gGmbH
Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (TransZent)

Ansprechpartner/innen

Uta Schneider
0212 / 88 16 06 - 64
schneider[at]bergische-gesellschaft.de

Anne Gebuhr
0212 / 88 16 06 – 86
gebuhr[at]bergische-gesellschaft.de

Oliver Francke
0212 / 88 16 06 - 92
francke[at]bergische-gesellschaft.de

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