Masterplan

REGIONALE ENTWICKLUNGSBÄNDER EHEMALIGE BAHNTRASSEN

 

Das Bergische Städtedreieck ist durch die bewegte Landschaft mit zahlreichen Bächen und der Wupper geprägt. Hinzu kommen die vielen innerstädtischen Parks und Grünflächen, die gartenkulturelle Schätze bergen. In den letzten zehn Jahren sind darüber hinaus neue Verbindungslinien entstanden. Aus ehemaligen Bahntrassen ist ein Netz für aktive Mobilität geworden. Sie geben durch die multifunktionale Nutzung neue Impulse für die Stadtentwicklung. Grüne Achsen, belebte Hinterhöfe und Wiedernutzung von Industriebrachen sind einige der positiven Effekte mit ausstrahlender Wirkung in die angrenzenden Quartiere.

Ein Prozess der Veränderung – in Gang gesetzt durch den Strukturwandel – hat nun neue Qualitäten und Möglichkeiten hervorgebracht. Weiteres Potenzial? Auf jeden Fall!

Herausforderung und Chance zugleich ist die Multifunktionalität dieser Grün- und Freiräume: Sie sind gut für Erholung und Gesundheit der Menschen, sorgen für soziale Teilhabe und Zusammenhalt, geben Raum für aktive Mobilität auf dem Rad oder zu Fuß und entlasten damit die Umwelt, puffern die Folgen des Klimawandels ab, sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere und stärken nicht zuletzt Lebensqualität und den Wirtschaftsstandort.

Im Rahmen des Projektes wollen die Partner im Bergischen Städtedreieck dieses komplexe regionale System zusammendenken. Zielsetzung ist ein Masterplan für die regionale Vernetzung der Freiräume in der Landschaft mit den Siedlungsflächen unter Einbindung der neuen Entwicklungsbänder auf den Konversionsflächen ehemaliger Bahngelände. In einem mehrstufigen Prozess aus Netzwerktreffen und abschließender Ergebnispräsentation soll bis zum Frühjahr 2018 ein gemeinsames Verständnis und eine Zukunftsvision entwickelt werden. Unterstützt wird der Prozess von bgmr Landschaftsarchitekten aus Berlin.

Daten und Fakten

Laufzeit
Seit Mai 2017

Meilensteine

05/2017 Kickoff-Termin und Beginn der ersten Erarbeitungsphase
06/2017 Förderantrag zum Aufruf „Grüne Infrastruktur“ des Landes NRW über den Sommer: erweiterte Analyse und Auswertung der Raumstrukturen
08/2017 Bereisung des Projektgebietes zur erweiterten Datenerhebung und Fotodokumentation
09/2017 Erste Werkstatt im Bahnhof Blo in Wuppertal: Netzwerktreffen zur Einbindung von Initiativen und diverser Stadtressorts im Rahmen einer Ideenwerkstatt.
Anschließend Auswertung der Ergebnisse und Entwicklung von Handlungsfeldern und Maßnahmen.
11/2017 Zweite Werkstatt im Botanischen Garten in Solingen:
Ergebnisse schärfen und bewerten sowie fachlicher Input aus anderen Regionen zu den Themen Strategie und Leitbildfindung. Anschließend Auswertung der Ergebnisse und Konkretisierung
02/2018 Dritte Werkstatt in Remscheid: Fortsetzung Leitbilddiskussion. Abschluss der inhaltlichen Diskussion Masterplan 2.0 „Regionale Entwicklungsbänder ehemalige Bahntrassen und Grüne Infrastruktur“ Ausblick auf Präsentation/Abschlussveranstaltung

Ansprechpartnerin bei der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Birgit Mittelstenschee
0212 / 88 16 06 - 75
mittelstenschee[at]bergische-gesellschaft.de

Projektpartner

Bergisches Städtedreieck
Stadt Remscheid
Stadt Solingen
Stadt Wuppertal

Vertreten durch: Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH. Das Projekt wird aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) gefördert.

 

Rauental - Wupperufer (Wuppertal), Foto: BSW
Werkstatt Wuppertal. Foto: K. Malis
Solingen Wald - Walder Bahnhof an der Korkenziehertrasse, Solingen, Foto: bmgr Landschaftsarchitekten
Remscheid Stadtpark, Foto: bmgr Landschaftsarchitekten

Suche