Blicke auf die Unternehmerregion Bergisches Städtedreieck

Hier finden Sie die Informationen von unserer Karte zum NRW-Tag 2016


Autofahren ohne Fahrer
In Wuppertal wird dran gearbeitet: Delphi ist einer der weltweit führenden Autozulieferer für mobile Elektronik und Fahrzeugtechnologielösungen und entwickelt derzeit grundlegende Bausteine für ein selbstfahrendes Auto. Zum anderen ist hier eine Teststrecke für Versuchsfahrten genehmigt worden. Denn NRW und insbesondere das Bergische Städtedreieck mit Remscheid, Solingen und Wuppertal ist eine Region mit einer extremen Dichte von innovativen Automobilzulieferern. www.delphi.com

Schöne Oberflächen!
Und haltbar zugleich! Egal ob bei den Armaturen an der Dusche oder beim berühmten Stern an bekannten hochpreisigen Autos, egal ob auf Edelmetall oder Kunststoff – viele der Oberflächenschichten kommen aus Solingen. Pulverbeschichten, galvanisieren, feuerverzinken, dampfbeschichten oder eloxieren – Solinger Unternehmen verfügen über diese Kompetenzen. Zusammengeschlossen in einem Netzwerk bieten sie ihre Leistungen an. www.netzwerk-surface.net

Radfahren auf dem Dach der Stadt
Eine stillgelegte Bahntrasse, ganz oben auf dem Nordhang von Wuppertal gelegen, ist den Menschen der Stadt zurückgegeben worden: als supergerade, als sehr schnelle und vor allen Dingen verkehrsfreie Rad- und Fußverbindung der einzelnen Stadtteile. Sie wird in der Freizeit, von Touristen und für den täglichen Weg zur Arbeit genutzt. Die Trasse macht das Fahrrad zu einer innerstädtischen Konkurrenz für das Auto – ein aktiver Betrag für ein gutes Stadtklima. www.nordbahntrasse.de

Stadtentwicklung völlig anders
Unter dem Dach eines alten Bahnhofs in Wuppertals Nordstadt rauchen die Köpfe: Hier sitzen Menschen, die ihr Wuppertal bewegen. Sie denken darüber nach, wie sich Bürger als aktive, gleichberechtige, selbstbestimmte, nachhaltig und umweltbewusst denkende Mitglieder in eine Stadtgesellschaft einbringen können und wie so etwas in einer Stadt funktionieren kann. Als Labor und fortlaufender Gesellschaftskongress kooperiert diese Initiative u.a. mit Unis und Unternehmen. Sie trägt den wunderbaren Namen Utopiastadt – gelegen an der Nordbahntrasse. www.utopiastadt.eu

Gedruckte Messergriffe
Komplexe kleine Bauteile werden zukünftig gedruckt! Die Technik, die seit Mitte der 90er vorangetrieben wurde, ist in Solingen konkret geworden: Drei 3D-Drucker sind bei der Wirtschaftsförderung im Einsatz. Start-ups können diese nutzen und ihre Ideen schneller umsetzen. Diese moderne Technik kann sich hier mit traditioneller Produktion in der Klingenstadt verbinden: Gedruckte, maßangefertigte Messer- oder Scherengriffe, hohe Stückzahlen, schnelle und günstige Produktion – die Möglichkeiten dazu werden in Solingen weiterentwickelt. www.3d-druck-solingen.de

Ein Bauernhof für das Viertel
Landwirtschaft in die Stadt holen, sie erlebbar und genießbar machen, Transportwege einsparen – so soll gesund und CO2-neutral in Wuppertal Arrenberg Lebensmittelproduktion stattfinden. Engagierte Bürger aus dem Klimaquartier Arrenberg treiben diese Idee voran. Zentraler Baustein dieser Farm soll eine Aquaponic-Anlage sein. Wasser aus Fischzuchttanks dient der nährstoffreichen Bewässerung von Gemüse – ein Kreislauf von Wasser- und Nährstoffnutzung entsteht. Temporäres Wohnen auf der Farm und ein Restaurant machen diese spezielle Landwirtschaft erlebbar. www.klimaquartier-arrenberg.de

100 % Elektrobus
Die Busse in Solingen laufen an der Leine: Sie hängen an Oberleitungen und werden mit Strom betrieben. Zusätzlich gibt es Dieselfahrzeuge. Das soll sich ändern, denn Ziel ist, den Busverkehr komplett elektrisch zu gestalten. Damit die Busse auch ohne dauernden Oberleitungskontakt überall hinkommen, wird jetzt das Energienetz weiterentwickelt. Die Idee: Die Batterien dieser Busse sollen zwischendurch immer wieder mit Strom aus dem Oberleitungsnetz aufgeladen werden, damit wird die Reichweite erhöht – am besten mit Energie aus regenerativen Quellen.
www.neue-effizienz.de/projekte_und_ideen/e-bus-2020/

Nicht miteinander reden gibt es nicht. Punkt!
Schon gar nicht, wenn es um so ein wichtiges Thema wie Nachhaltigkeit geht. Im Bergischen Städtedreieck wird das sehr ernst genommen. Und es gibt nur hier eine Institution, die genau hinschaut, wo und wie effizienter mit Ressourcen umgegangen werden kann: Wie kann man in der Region klimafreundlicher produzieren und wohnen? Wie lässt sich ÖPNV umweltfreundlicher gestalten? Die „Neue Effizienz“ schiebt dazu Dialoge und Prozesse an. www.neue-effizienz.de

Wenn Studierende nachhaltigen Stadtwandel studieren…
….dann sind wir im Bergischen Städtedreieck, und dann passiert das nicht nur theoretisch, sondern im Austausch mit Wissenschaftlern und vor allen Dingen mit Machern aus der Region, denn davon gibt es hier genug: Bürger, Unternehmer, Planer, die sich in kleinen und großen Projekten für nachhaltigen Stadtwandel direkt vor ihrer Haustür einsetzen. Der größte Nachhaltigkeitskongress im deutschsprachigen Raum mit Praktikern, Forschern und Denkern findet jährlich hier statt.
www.sustainable-insights.de

Röntgen strahlte wahrscheinlich bei seiner Entdeckung.
Hier in Remscheid wurde Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) geboren, und hier hat der geniale Physiker 1895 die Strahlen entdeckt, die heute die ganze Welt als Röntgenstrahlen kennt. Das Deutsche Röntgenmuseum arbeitet sein Werk auf, beschäftigt sich aber auch mit der Erforschung und Anwendung der Röntgenstrahlen in den unterschiedlichsten Fachgebieten – auch in der Gegenwart. Hier kann man in einem Computertomografen und einem Magnet-Resonanztomografen schon mal probeliegen – ohne Strahlen selbstverständlich. www.roentgenmuseum.de

Mit Löchern aus Remscheid Geld verdienen
Mit einem Spezialprodukt bewegt sich der Remscheider Werkzeughersteller M. Paffrath auf internationalem Parkett – in Kanada, ganz Europa, Asien, Südamerika. Es gibt kaum ein Land, in das das Unternehmen seine Locheisen noch nicht geliefert hat: ein archaisch anmutendes Metallwerkzeug, das in jeglicher Form und Größe zum Ausschlagen von Löchern in unterschiedlichsten Materialien produziert wird. In Deutschland ist Paffrath der einzige Anbieter von Formlocheisen – auch von Spezialanfertigungen. www.paffrath-remscheid.de

Forschung gegen den Klimawandel!
Klima- und Energieforschung. Und das seit 25 Jahren in Wuppertal! Vielleicht hat man damals zu seiner Gründung noch gar nicht ahnen können, wie wichtig das Wuppertal Institut mal werden würde. Die Beschäftigung mit dem Klimawandel und vor allen Dingen damit, wie man gegensteuern kann, das ist Aufgabe des Instituts. Es erarbeitet Studien und Expertisen u.a. von Auftraggebern aus der Wirtschaft. Es sucht nach Lösungen bei Fragen zur Mobilität und Energienutzung der Zukunft, zu Produktions- und Konsummustern, die die Umwelt schonen. www.wupperinst.org

Robotik aus dem Tal
Er ist eigentlich ganz niedlich, der kleine humanoide Roboter Pepper. Und er wohnt in Wuppertal. Er steht aber für mehr als etwas Spaß. Er steht dafür, dass dort eine Gesellschaft für künstliche Intelligenz und Robotik gegründet wurde: Entrance heißt sie und versteht sich als Kompetenzentrum für Robotik. Sie will zweierlei: Zum einen Know-How zur Steuerung von Robotiksystemen entwickeln und zum zweiten zusammen mit der Visual Akademie einen entsprechenden Ausbildungslehrgang anbieten. www.entrance.nrw

Kabel mit Luft
Im Querschnitt sieht es sonderbar aus: innen ein Schlauch, und rundherum Elektrodrähte. Aber: Dieses Kabel kann Leben retten. Denn es dient dazu, die Geräte in einem Rettungswagen nach dem Einsatz wieder aufzuladen. Wird dann ein Notfall gemeldet, ist das Fahrzeug mit einem Knopfdruck einsatzbereit. Ein plötzlicher Luftdruck im inneren Schlauch des Kabels drückt die Stecker selbsttätig aus den Dosen, niemand muss um den Wagen laufen und alle Stecker von Hand ziehen. Entwickelt wurde das bei der Firma Muckenhaupt und Nusselt aus Wuppertal. www.munu-kabel.de

Innovationstheater!
Abendvorstellung mal anders: Publikum und Darsteller kommen alle aus einer Stadt, und sie sind alle: Unternehmer! In Remscheid ist das Theo-Otto-Theater einen Abend lang fest in der Hand von Werkzeugherstellen und Produzenten von hochqualifizierten Hightec-Maschinen. Was sie darstellen? Sich selbst! Sie wollen sich vernetzen und kooperieren, um mit dem Internationalen Wandel mitzuhalten. Applaus! www.innovationstheater-remscheid.de

Junior Uni
4-, 7- oder 10jährige Studenten. Die gibt es. Nicht, weil sie superschlau sind, sondern weil das Bildungsangebot genau auf sie zugeschnitten ist. Die private, in Deutschland einzigartige Einrichtung „Junior Uni“ in Wuppertal hilft jungen Menschen, Tuchfühlung insbesondere mit Naturwissenschaften, Technik- und Ingenieurwissenschaften aufzunehmen. Grundidee: Junge Menschen sind immer wissensdurstig, man muss ihnen Infos auf Augenhöhe anbieten. Schließlich kann auch so der Nachwuchs für die technische Arbeitswelt im Städtedreieck interessiert werden.
www.junioruni-wuppertal.de

Klimaneutrale Insel in der Stadt
Eine Gruppe engagierter Wuppertaler im Klimaquartier Arrenberg leistet derzeit viel Überzeugungsarbeit. Denn ein ganzer Straßenblock soll klimaneutral werden. Einfach machen, einfach anfangen mit klimabewusstem Leben! 25 Gebäude mit Wohnungen, Büros, Werkstätten und Gastronomie gehören dazu. Energie wird die Sonne liefern., Mobilität soll kostengünstig und umweltfreundlich durch Carsharing und Elektroautos gewährleistet werden. Wenn das im Kleinen gelingt, dann ist das Motivation und Beispiel für ganze Quartiere.
www.klimaquartier-arrenberg.de/das-projekt/der-pilot-in-der-simonsstrasse

Wenn Drähte Motoren ersetzen…
…dann wird viel Material und viel Gewicht gespart – nicht uninteressant für Autos oder Flugzeuge. Dahinter steckt ein bestimmtes Material, eine spezielle Legierung. Sie sorgt dafür, dass zum Beispiel eine verbogene Büroklammer durch Temperaturänderung ihre Ursprungsform annehmen kann. So können Objekte bewegt werden. Zum Beispiel können so Autokopfstützen in ihre Ursprungsposition gebracht werden. Diese Formgedächtnislegierungen werden in der Remscheider Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe entwickelt. www.fgw.de/zaf

Innovative Produkte…
…bekommt man nur, wenn Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten, wenn Forscher kommunizieren, was sie gerade bearbeiten. Oder andersherum: wenn Unternehmer sagen, was sie brauchen. Das Solinger Institut für Produkt-Innovationen ist Ansprechpartner für sie, wenn sie eine Begleitung für innovative Ansätze und Umsetzungen technischer Produkte brauchen. Das Institut ist interdisziplinäre Schnittstelle, wenn es um neuartige Methoden in der Konstruktion, neue Werkstoffe und Fertigungstechnologien geht, aber auch um ansprechendes Design und gebrauchsfunktionale Eigenschaften für neue Produkte. www.ipi.uni-wuppertal.de

Preisgekröntes Messerdesign
THE KNIFE hat den German Design Award Special 2016 bekommen – ein Kochmesser der Firma Güde aus Solingen mit einer Klinge, die unter dem Griff weitergeht. Damit liegt der Schwerpunkt des Schneidedrucks über und nicht am Ende des Messers. Für Kochprofis ist die Arbeit mit dem Messer damit nicht so anstrengend. Edler geschmiedeter Stahl, ein formschöner Griff und hergestellt in Handarbeit – das ist heute wie früher Made in Solingen. Übrigens wurde bei Güde in den 1940er Jahren der Wellenschliff wie wir ihn von Brotmessern kennen, entwickelt. www.guede-solingen.de

 

 

Unsere Partner

Als zentrale Bausteine des Transformationsprozesses im Bergischen Städtedreieck wirken bei der Präsentation am NRW-Tag mit:
- Klimaquartier Arrenberg, Wuppertal, www.klimaquartier-arrenberg.de
- Utopiastadt, www.utopiastadt.eu
- Neue Effizienz, www.neue-effizienz.de
- 3D Druck Solingen, www.3d-druck-solingen.de
- SurfaceNet, www.netzwerk-surface.net
- Entrance NRW, www.entrance.nrw
- FSC Remscheid, www.aeroclub-nrw.de

Mit freundlicher Unterstützung von:

- Fahnen Herold, Wuppertal, www.fahnenherold.de
- Liwo-Limonade aus Wuppertal, http://liwo-drink.de
- Haaner Felsenquelle, www.haanerfelsenquelle.de

 

 

Damastmesser von Franz Güde GmbH
Inflatable von Lob-Design

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