Ideenwerkstatt KlimaExpo.NRW - Experten diskutieren über Alleinstellungsmerkmal

22.05.2015 – Rund 40 Akteure aus Politik, Verwaltung, Bürgerorganisationen und Institutionen nahmen Mitte Mai an der Ideenwerkstatt zur KlimaExpo.NRW in Utopiastadt im Bahnhof Mirke teil. Aufbauend auf einem Impulsvortrag von Professor Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, zu den Chancen, die sich dem Bergischen Städtedreieck durch die Themen Klimaschutz/ Klimaanpassung/ Erneuerbare Energien bieten, ging es vorrangig darum, Strategien und Veranstaltungsformen für die KlimaExpo.NRW und den Klimaschutz in der Region zu entwickeln. Diese werden bis zum Sommer von der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (BSW) in einem Leitfaden für den dezentralen Baustein der KlimaExpo.NRW im Bergischen Städtedreieck festgehalten.

Die enge Verzahnung aus Stadt und Land ist auch in Sachen Klimaschutz ein großes Pfund für die Einmaligkeit des Bergischen Städtedreiecks. So ist man beispielsweise überwiegend in weniger als zehn Minuten von den Innenstädten aus mit dem Fahrrad auf den Bergischen Bahntrassen. Eine Besonderheit, die nicht viele Regionen bieten. Dies ist nur eine Erkenntnis, die Professor Dr. Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie bei der Ideenwerkstatt in seinem Vortrag „Chancen der KlimaExpo.NRW für das Bergische Städtedreieck“ herausstellte. Sein Vortrag lieferte den Teilnehmern wichtigen Input für die anschließenden Workshops, in denen es zunächst in Kleingruppen darum ging, bereits vorhandene Projekte der Region aus dem Klimabereich zu analysieren und daraus Ideen für ein mögliches Alleinstellungsmerkmal für die KlimaExpo.NRW zu entwickeln.

Chancen für die Region

Arbeitsintensiv ging es auch in der zweiten Hälfte der Werkstatt weiter: Für die zuvor entwickelten Ideen mussten nun Strategien und Veranstaltungsformen erarbeitet werden, die sich im Leitfaden, den die BSW für die KlimaExpo.NRW erstellt, wiederfinden. „Die Ideen und Strategien, die wir in der Ideenwerkstatt gesammelt haben, leisten einen entscheidenden Beitrag dazu, das Städtedreieck als Vorreiter für den Klimaschutz zu präsentieren und sich im Rahmen der KlimaExpo.NRW zu positionieren“, so Carsten Zimmermann, der bei der BSW für das Projekt zuständig ist. Ein bereits von der KlimaExpo.NRW qualifiziertes Projekt ist die Wuppertaler Nordbahntrasse, die in puncto ehrenamtliches Engagement und nachhaltige Stadtentwicklung weit vorn liegt und das Mobilitätskonzept der Stadt Wuppertal und der Region um einen wichtigen Baustein ergänzt. Neben geografischen Punkten verbindet die Trasse auch die Menschen auf neue Art und Weise: Mit neuen Begegnungsmöglichkeiten in Form von Stadtfesten, Kulturveranstaltungen oder Sportevents.

Das Projekt "KlimaExpo.NRW" wird unterstützt durch Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

In der Ideenwerkstatt zur KlimaExpo.NRW diskutierten Experten über Strategie und Alleinstellungsmerkmale des Bergischen Städtedreiecks. Foto: Kristina Malis

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