Einfach bergisch radeln. Auf ehemaligen Bahntrassen!

17.05.2018 – 3 Panorama-Radwege – 1 Angebot für Touristen Es gibt drei Dinge, die besonders sind an diesem Angebot: - Es „durchzieht“ mehrere Regionen und erstreckt sich über bequem zu radelnde 224 Kilometer. - „einfach bergisch radeln“ wird seit diesem Frühjahr gemeinsam beworben. - Fünf Städte bzw. Regionen kooperieren für die Vermarktung dieses gemeinsamen Produkts.

Was ist „einfach bergisch radeln“?

Radfahren im hügeligen Bergischen? Kein Problem! Zahlreiche stillgelegte Bahntrassen im Städtedreieck und im Bergischen Land sind mittlerweile komfortabel für Radfahrer ausgebaut. Damit stehen steigungsarme Radwege mitten durch die Städte aber auch quer durch die Natur zur Verfügung. Diese Wege, die entspanntes Genussradeln mit Blicken auf Landschaft und Sehenswürdigkeiten in den Städten ermöglichen, sind für alle Altersklassen, für Trainierte und Untrainierte, für den Nachmittags- und den Wochenendausflug interessant. Als Panorama-Radwege verbinden sie Kulturerlebnis mit Aktivität an der frischen Luft – eine gute Kombination, um eine Region intensiv zu erleben. Und noch etwas: Sie verlaufen weitgehend jenseits des Autoverkehrs. Für Familien mit Kindern sind das ideale Bedingungen. Das touristische Produkt „Panorama-Radwege“ wird seit diesem Jahr offensiv beworben.

Zwischen Essen und Wermelskirchen sowie zwischen Leverkusen und Olpe verlaufen die 3 Panorama-Radwege, die nun mit dem Slogan „einfach bergisch radeln“ gemeinsam vermarktet werden. Dazu gehören: der Bergische Panorama-Radweg (132 km), der Panorama Radweg niederbergbahn (40 km) und der Panorama-Radweg Balkantrasse (51 km). Anders gesagt: Sie liegen zwischen Ruhr, Rhein und Sieg und haben damit Anschluss an den RuhrtalRadweg und den RheinRadweg, sowie den Ruhr-Sieg-Radweg. Damit kann das Bergische auch Besuchspunkt bei längeren, überregional verlaufenden Radtouren werden.

Wie läuft das gemeinsame Marketing?

Es liegt es nahe, die Panorama-Radwege gemeinsam zu vermarkten. Verbundpartner sind: der Kreis Mettmann und der Kreis Ennepe-Ruhr, BSW und Bergisches Land Tourismus Marketing e.V, die Stadt Leverkusen und die beiden Bergischen Kreise, vertreten durch Naturarena Bergisches Land GmbH.

Folgendes wurde durch die Kooperation auf den Weg gebracht: Das Motto „einfach bergisch radeln“ – unterwegs auf ehemaligen Bahntrassen - wurde verabschiedet, ein neues Erscheinungsbild für alle Marketingprodukte und ein neuer Internetauftritt wurden umgesetzt. Wichtigstes Produkt derzeit: die Radfahrkarte, die bereits auf einigen touristischen Messen verteilt und stark nachgefragt wurde. Zur Koordinierung aller Aktivitäten ist bei der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH eine Geschäftsstelle eingerichtet worden. Alle Anfragen zu dem Radfahrangebot werden mittlerweile täglich von 8 – 19 Uhr unter 0212 / 88 16 06 999 beantwortet.

Projektgeschichte

Schon 2006 war in jeder der bergischen Großstädte eine Bahntrasse für den Rad- und Fußverkehr umgebaut worden. Ein erster Grundstock an Infrastruktur war vorhanden, zeitglich gab es eine Bürgerbewegung zum Erhalt der Nordbahntrasse. 2007 wurde seitens der damaligen Bergischen Entwicklungsagentur (heute BSW) eine Expertise »Tourismuswirtschaftliche Wertschöpfung Bergischer Trassenverbund« auf den Weg gebracht. Zudem wurde eine Interkommunale Vereinbarung »Freizeitwege auf ehemaligen Bahntrassen« mit neun Gebietskörperschaften und Institutionen unterzeichnet. 2009 wurde ein Projektdossier zu der überregionalen Einbindung des Bergischen Trassenverbundes zwischen Ruhr, Rhein und Sieg erarbeitet. 2010: Bewilligung von Fördermitteln der Städtebauförderung und Baubeginn innerstädtischer Bereich der Nordbahntrasse in Wuppertal (Projektträgerschaft: Stadt Wuppertal / Wuppertalbewegung e.V.). 2010: Realisierung Lückenschluss Solingen mit Städtebauförderung: Bergbahntrasse zwischen Korkenzieherbahn und Brückenpark Müngsten. In mehreren Abschnitten entstand zwischenzeitlich der Panorama Radweg niederbergbahn. Zu 75% konnte die Gestaltung aus dem Programm Alleenradwege gefördert werden. Auch die Trasse des „Balkanexpress“ zwischen Leverkusen-Opladen und Remscheid-Lennep konnte später zum Radweg umgebaut werden.

Die Infrastruktur im Trassenverbund konnte mit Ziel 2-Fördermitteln weiter ausgebaut und erste Marketingmaßnahmen umgesetzt werden. 2013: Herausgabe der Panorama-Radwege-Übersichtskarte »Mit dem Fahrrad mal eben hoch hinaus«. Im Frühjahr 2015 war Saisoneröffnung der Bergischen Bahntrassen.

Ermöglicht wurde das Marketing aus einer Hand durch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Daten und Fakten
2016:
Bewilligung der EFRE-Fördermittel für das Projekt »Bergische Panorama-Radwege – Genussradeln auf ehemaligen Bahntrassen zwischen Ruhr, Rhein und Sieg«, Einrichtung der Geschäftsstelle bei der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Laufzeit: Mitte 2016 bis Mitte 2019

Projektträger / Federführung: Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Projektpartner

Naturarena Bergisches Land GmbH / Das Bergische
Kreis Mettmann / neanderland
Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. / Die Bergischen Drei
Ennepe-Ruhr-Kreis
Stadt Leverkusen

Weitere Kooperationspartner

Städte bzw. Stadtmarketing Remscheid, Solingen, Wuppertal
ADFC Wuppertal / Solingen
Dr. Achim Bartoschek, www.bahntrassenradeln.de
ADFC-Landesverband

Sauerland Tourismus
Ruhr Tourismus GmbH
Stadt Sprockhövel

Förderverein Balkantrasse Leverkusen e.V.

Ansprechpartnerin bei der BSW: Angelika Schott
0212 / 88 16 06 – 79, schott@bergische-gesellschaft.de

www.einfach-bergisch-radeln.de

 

Das Projekt „Bergische Panorama-Radwege – Genussradeln auf ehemaligen
Bahntrassen zwischen Ruhr, Rhein und Sieg“ wird aus Mitteln des Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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