Besondere Auszeichnung für das StadtUmland-Konzept „Zwischen Rhein und Wupper: zusammen – wachsen

17.05.2017 – Staatssekretär Michael von der Mühlen hat auf der Messe „polis – The Convention“ heute Vormittag mitgeteilt, dass das gemeinsame Handlungskonzept „Zwischen Rhein und Wupper“ mit Vorbildcharakter gewürdigt wurde. Damit erhält der rechtsrheinische Kooperationsverbund aus 18 Kommunen und dem Kreis Mettmann noch einmal eine Bestätigung für die konzentrierte Arbeit der letzten Wochen und Monate.

Zu dem Kooperationsverbund gehört auch das Bergische Städtedreieck, das mit der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) die Prozesse moderiert hat. Innerhalb von kürzester Zeit entstand ein stabiler Verbund zur Erarbeitung von Strategieansätzen für die Stadt-Umland Problematik in den Themenbereichen Wohnen, Arbeiten, Mobilität und Freizeit. Und genau für diesen gelungenen „Regionsbildungsprozess“ mit der gemeinsamen Zielsetzung von einer Stunde mehr Lebenszeit für jeden erhielt das Konzept die Auszeichnung.

„Wir sind froh darüber, dass mit diesem Handlungskonzept in einem völlig neuen regionalen Rahmen an der Zukunftsfähigkeit unserer Städte gearbeitet wird“, so Tim-O. Kurzbach, Oberbürgermeister der Stadt Solingen und Aufsichtsratsvorsitzender der BSW. Insgesamt waren acht Zukunftskonzepte eingereicht worden. Die Jury, die am 10. Mai 2017 tagte, wählte neben „Zwischen Rhein und Wupper“ noch zwei weitere Konzepte aus: das „RegioNetzWerk“ und das „Stadt Umland Netzwerk“ rund um Köln. Aufgrund eines herausragenden methodischen wie inhaltlichen Niveaus sowie ihrer innovativen und integrierten Ausrichtung wurden diese drei Konzepte mit Vorbildcharakter für NRW hervorgehoben.

„Die Jury würdigte die Qualität aller acht eingereichten Zukunftskonzepte, da sie allesamt integrierte Planungsansätze anstatt sektoraler Betrachtungen in den Blick nehmen, neue Stadt-Umland-Kooperationen auf Augenhöhe etablieren, Umlandgemeinden zur Verantwortungsübernahme bewegen und durch interkommunale Strategien neue Kräfte freisetzen“, teilt das Ministerium mit.

„Wir sind froh, dass das Ministerium unsere Kooperationsoffenheit honoriert“, freute sich der Geschäftsführer der BSW, Stephan A. Vogelskamp.

„Bleiben Sie dabei, denken Sie regional, alles andere wäre schlecht“, so der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek. Region sollte als Stadt und Stadt im regionalen Kontext gesehen werden, so der Appell des Ministers auf der polis. Die Landesregierung wird die Aktivitäten des neuen Kooperationsverbundes weiterhin positiv begleiten.

In der nächsten Zeit werden zur Fortführung des StadtUmland-Prozesses politische Abstimmungen in den Kommunen initiiert. Noch in diesem Jahr soll eine Regionalkonferenz stattfinden, bei der die weitere Organisation von Kooperation und Projekten organisiert wird.

 

Minister Groschek und Staatssekretär von der Mühlen bei der Verkündung der Auszeichnung

Damastmesser von Franz Güde GmbH
Inflatable von Lob-Design

Suche