Konzepte, Handlungspläne, regionale Kooperationen

Das Bergische Städtedreieck. Drei Städte, eine Stimme.

Das klare Bekenntnis zur interkommunalen Kooperation der drei Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal ist bei Weitem kein bloßes Lippenbekenntnis. Herausforderungen wie demografischer Wandel, wirtschaftlicher Strukturwandel und Klimawandel haben großen Einfluss auf die Entwicklung der Region, die man nur gemeinsam angehen kann. Neue Wege der Finanzierung und Förderung von Projekten, die diesen Herausforderungen entgegenwirken, müssen gefunden werden.

Um die Ausrichtung und Schwerpunkte der für das Bergische Städtedreieck so wichtigen Ziel 2-Förderung mitzugestalten, ergriff die Bergische Entwicklungsagentur 2012 die Chance einer aktiven Beteiligung am NRW-Konsultationsverfahren mit einer regionalen Stellungnahme zur Förderperiode 2014 – 2020.
Mit dem Regionalen Standortkonzept hat man bereits 2009 gemeinsam eine klare Linie für die Zukunft der Region vorgelegt. Das umfassende Strategiekonzept stellt sozusagen den Masterplan für die Zukunft des Bergischen Städtedreiecks dar. Die weiteren regionalen Positionspapiere und Konzepte, die hier zum Download bereitstehen, leiten sich aus dem Standortkonzept ab.

Regionale Kooperationen

„Im künftigen Europa der Regionen wird ihre Bedeutung noch wichtiger sein“, sagte vor vielen Jahren der damalige Bundespräsident Johannes Rau zur Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land e.V. (KAG). Sie ist politische Interessenvertretung des Bergischen Landes gegenüber Bund und Land über Parteigrenzen hinweg. Dazu haben sich die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal, Leverkusen, der Kreis Mettmann, der Oberbergische Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis vor über 60 Jahren zusammengeschlossen. Gastmitglied ist die Stadt Düsseldorf. Der Grundgedanke: Sich gemeinsam als Region sichtbarer machen – auch im Wettstreit der angrenzenden Ballungsräume. So hat sich die KAG schon seit den 1950er Jahren u.a. für eine Bergische Universität eingesetzt. Seit 2015 ist die Geschäftsstelle der KAG für die nächsten Jahre bei der BSW angesiedelt.
Darüber hinaus hat sich das Städtedreieck der „Metropolregion Rheinland“ angeschlossen. Auf Initiative der Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf wollen  u.a. Kommunen, IHKs, Handwerkskammern, regionale Verbände und die Instanzen der Regionalplanung  unter diesem Dach zusammenarbeiten. Auch hier ist es das Ziel, die Region wahrnehmbarer zu machen. 2016 soll ein Arbeitsprogramm für die Bereiche Verkehr/Infrastruktur, Bildung/Forschung, Standortmarketing und Kultur verabschiedet werden.

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