Bergische Zusammenarbeit weiter ausgebaut

Anfang März 2015 ist die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Bergische Gesellschaft) an den Start gegangen. Vorgeschlagen wurde die Gründung dieser von den drei Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal sowie der Bergischen IHK. Im Dezember 2014 wurde der Beschluss durch die Räte der drei Städte bestätigt und auch die Bezirksregierung Düsseldorf hat zugestimmt. In der neuen Gesellschaft gehen sowohl die Bergische Entwicklungsagentur als auch die Regionalagentur auf. Wichtige regionale Aufgaben in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Tourismus und Regionalmarketing werden zusammengefasst. Gesellschafter sind die drei Städte, die IHK und die drei Stadtsparkassen. Die Führung hat ein Aufsichtsrat, bestehend aus den drei Oberbürgermeistern, den drei Stadtdirektoren, IHK-Präsident und -Hauptgeschäftsführer, einem Vertreter der drei bergischen Sparkassen sowie zehn von den Räten berufenen Mitgliedern aus den Städten übernommen. Als politisches Entscheidungsgremium agiert zudem ein Bergischer Regionalrat, der aus 50 Mitgliedern aus den Räten der drei Städte besteht. Daneben besteht ein bis zu 15 Mitglieder umfassender Beirat unter der Leitung des Rektors der Bergischen Universität.

Das Konzept zur Bergischen Gesellschaft wurde von einer hochrangigen Arbeitsgruppe entwickelt, die 2014 auf Initiative des Solinger Oberbürgermeisters Norbert Feith entstanden war. Neben den Oberbürgermeistern waren auch die drei Stadtdirektoren und die IHK intensiv eingebunden. Die Moderation der Arbeitsgruppe hatte IHK-Präsident Thomas Meyer übernommen.

Organigramm der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

 

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